Zur Startseite

Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung

Nächstes Aktiven- und Vorstandstreffen

Das nächste Treffen findet am 22.5.2026 um 19:00 im Cafe Extra auf Gut Hub statt.

Vortrag "Die Dunkle Seite des Lichts"

In diesem kurzweiligen Vortrag mit Live - Lichtdemonstration geht es um die negativen Folgen immer hellerer Nächte für Menschen, Tiere und Pflanzen 

– verursacht durch Straßen-, Werbe-, Privat- und Gartenbeleuchtung. Vor allem aber geht es um Lösungen, wie derartige Beleuchtungen umwelt- und 

nachtschonend umgesetzt werden können, ohne dass auf Komfort oder Sicherheit verzichtet werden muss. Im Gegenteil: es ergeben sich sogar viele Vorteile!

Präsentieren und anhand vieler Praxisbeispiele erläutern wird alles der Physiker Manuel Philipp, doppelter Umweltpreisträger und Geschäftsführer der 

gemeinnützigen Organisation „Paten der Nacht“, deren Ziel die Eindämmung der Lichtverschmutzung ist. Zudem stellt der Lichtverschmutzungs-Experte einige Mitmach-Projekte vor.

Pressemitteilung zum Schutz der Igel am 26.4.2026

Gemeinsame Erklärung

Zum Schutz des Igels und anderer Kleintiere: 

Aufruf zum Verzicht auf nächtlichen Einsatz von Mährobotern

Vier Penzberger Vereine rufen in einer gemeinsamen Erklärung alle Gartenbesitzer dazu auf, nachts und in der Dämmerung auf den Einsatz von Mährobotern zu verzichten.

Mähroboter stellen für den nachtaktiven Igel, aber auch für Reptilien und Amphibien wie Blindschleichen, Frösche, Kröten und andere Kleintiere, vor allem in der Dämmerung und in der Nacht eine große Gefahr dar. Entgegen den Angaben der Hersteller erkennen die Geräte die Tiere nicht zuverlässig und stoppen deshalb nicht. Igel rollen sich vor der Gefahr oft instinktiv ein und können schwere oder sogar tödliche Verletzungen davontragen. Die scharfen, rotierenden Klingen können auch bei leichten Schnittverletzungen zu schlimmen Infektionen führen. Die Tiere sterben dann unbemerkt im Gebüsch.

Viele Gartenbesitzer sind sich dieser Gefahren nicht bewusst. Mähroboter sollten nie ganz ohne Aufsicht eingesetzt werden. Auf den Einsatz des Mähroboters eine Stunde vor Sonnenuntergang bis eine Stunde nach Sonnenaufgang sollte verzichtet werden.

Mehrere Städte in Deutschland haben bereits entsprechende Beschränkungen erlassen. Vor kurzem haben der Deutsche Städtetag sowie viele Natur- und Tierschutzverbände in Deutschland ein bundesweites Nachtfahrverbot gefordert. Aber auch ohne explizites Verbot sollte jeder Gartenbesitzer den Mähroboter verantwortungsvoll einsetzen.

Die Bestände des Igels in Deutschland sind inzwischen stark rückläufig. In Bayern ist der Bestand so stark zurückgegangen, dass er als gefährdet gilt. Als Ursachen gelten der Verlust von Lebensraum, Nahrungsmangel aufgrund des Rückgangs von Insekten, der Straßenverkehr und eben auch Mähroboter.

 

Bund Naturschutz – Ortsgruppe Penzberg e.V.

Tierschutzverein Penzberg e.V.

Eigenheimer- und Siedlervereinigung Penzberg e.V.

Ortsgruppe Penzberg des Landesbunds für Vogel- und Naturschutz e.V.

 

Jahreshauptversammlung am 7.11.2025

Die JHV fand am 7.11.2025 ab 19:00 im Bürgerbahnhof Penzberg statt.
Die 1.Vorsitzende Hannelore Jaresch zeigte in einer Präsentation, welche Aktivitäten der BN im letzten Jahr durchgeführt hat.
Nach dem Kassenbericht wurde der Vorstand entlastet und ein neuer Vorstand gewählt.
Dieser setzt sich wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender: Bernd Watzlawek
2. Vorsitzender: John-Christian Eilert
Kassier: Petra Lechner
Beisitzer:
Wolfgang Heinisch
Konrad Wothe
Berthold Szperalski
Martin Janner
Hannelore Jaresch
Karl-Heinz Brem
Max Lechner
Katrin Müller-Flores
 

22 Jahre Vorsitzende der Ortsgruppe Penzberg – Danke Hannelore Jaresch

Seit 2003 hat Hannelore Jaresch die Ortsgruppe geführt. Die Mitglieder haben sie stets als sehr rührig und fleißig erlebt.  Aus anfangs nur einer Handvoll Aktiver bestehend, hat sich die Gruppe nach und nach erweitert und auch etwas verjüngt. Aktuell sind es regelmäßig 15-20 Aktive, zuzüglich Krötensammler.

Nachdem Hannelore sich anfangs auch in Habach als Gemeinderätin engagiert hatte und insbesondere anlässlich des neuen Gewerbegebiets für die Natur politisch gekämpft hat, bot es sich an, dass Hannelore auch in Penzberg den Naturschutz ins Rathaus trug. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit waren die Stellungnahmen gegenüber der Stadtverwaltung zu Bebauungsplänen, als Träger öffentlicher Belange. Hier hat sie sich fundiertes Fachwissen angeeignet. Die Stellungnahmen waren stets professionell und wurden von der Verwaltung, den Bürgermeistern und Stadträten immer ernst genommen. Diese Arbeit wird sie hoffentlich auch noch in Zukunft weiterführen.

Von den Mitgliedern sehr geschätzt wurde, wie sie die Vernachlässigung des Naturschutzes in der Stadtverwaltung und Stadtpolitik stets kritisiert hat und dass sie unbequem war, auch öffentlich in Bürgerversammlungen. 

Im Tonfall blieb sie stets freundlich und in der Aussage immer sachlich. Dies auch in Zeiten, in denen Naturschützer noch scharf angegangen wurden (z.B. bei der Bürgerversammlung anlässlich Hotelbau). Heute werden Naturschützer zwar nicht mehr ausgepfiffen, weil die Wichtigkeit von Naturschutz wissenschaftlich belegt ist, dafür wird der Naturschutz politisch ignoriert, weil dieser ökonomischen Interessen entgegensteht. 

Naturschutz, Klimaschutz, Artenschutz wird mit einem „kW“ Vermerk versehen: kann wegfallen. So jüngst auch die Abteilung 6 im Penzberger Rathaus.

Diese Situation im Penzberger Rathaus, die vordergründig mit den finanziellen Verhältnissen der Stadt begründet wird, macht es unumgänglich, dass der BN enorm an Bedeutung und Einfluss gewinnt.

Hannelore hat weitere Funktionen übernommen: Sie arbeitet auch in dem so wichtigen Landesarbeitskreis “Flächenschutz” mit und hat an der Erstellung der Gartenbroschüre “Lust auf Natur in unseren Gärten” redaktionell führend mitgewirkt.

Aber auch grüne Aktionen wie das Anlegen der Wildrosenhecke auf Gut Hub, die Anlage der Kleinbiotope am Gemeinschaftsgarten sowie die Anpflanzung heimischer Hecken am Gemeinschaftsgarten gehen auf Ihre Initiative zurück. Ebenso vorbildlich ist die jahrzehntelange Pflege des Schulbiotops am Gymnasium.

Insgesamt sind es 22 erfüllte Vorstandsjahre, in denen Hannelore den Naturschutz in Penzberg und Umgebung vorangebracht hat und so der Naturschutz auch bei „nicht-grünem Klientel“ eine bessere Akzeptanz gewonnen hat. 

Hannelore bleibt der Ortsgruppe dankenswerterweise weiterhin als Beisitzerin treu, sodass ihr auch im Ruhestand nicht langweilig werden wird. Im Namen der Ortsgruppe möchten wir Hannelore für Ihren Einsatz herzlich danken und ihr für die Zukunft alles Gute wünschen.